50 Jahre im Dienst der AWO

50 Jahre im Dienst der AWO

Ein seltenes Dienstjubiläum feiert Heidrun Jokubeit vom AWO – Kreisverband Salzgitter-Wolfenbüttel: Seit fünfzig Jahren ist sie bei der AWO beschäftigt. 1973 wechselte sie von den Fels-Werken zum damaligen Kreisverband Salzgitter in die Verwaltung, betreute die ersten Kitaträgerschaften der AWO, organisierte Jugend- und Sprachreisen und kümmerte sich um die verschiedenen Aktivitäten des Kreisverbands. Später spezialisierte Heidrun Jokubeit sich auf die Kurberatung für Mütter. Auch vom Renteneintritt ließ sie sich nicht bremsen und übernahm in Teilzeit die Rentenberatung beim inzwischen mit Wolfenbüttel fusionierten Kreisverband. Auch in der Freizeit ist sie für die AWO aktiv und ehrenamtlich Kassiererin im Ortsverein. Daneben gehört auch die Mitarbeit in Partei und Gewerkschaft und in politischen Ämtern immer dazu.
Verwaltung und Vorstand des Kreisverbands ehrten Heidrun Jokubeit mit einer Überraschungsfeier für ihre langjährige Tätigkeit für die AWO, die sie auch weiter fortsetzen wird.

Weihnachtsmarkt im AWiRA

Weihnachtsmarkt im AWiRA

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause aller Weihnachtsfeiern und Märkte war das Verlangen nach einer weihnachtlichen Veranstaltung bei Besucher:innen und Beschäftigten groß. Es gab viele Köstlichkeiten wie Glühwein oder Eierpunsch, Bratwürste, Waffeln und und und …

Zwischendurch wurde gedichtet, gesungen und der beliebte Praktikant las eine Geschichte über eine Oma vor, die ihrem Enkel, auch ohne zu googeln, Neues über Weihnachten erzählen konnte.

Das war eine schöne Einstimmung auf das Fest!

WAG spendet für Frauenhaus Salzgitter

WAG spendet für Frauenhaus Salzgitter

Eintausend Euro spendet die Salzgitter Wohnungs-AG für das Frauenhaus Salzgitter. Die Spende soll gleich genutzt werden, um den defekten Trockner zu ersetzen. Im Frauenhaus finden bis zu zehn von häuslicher Gewalt betroffene Frauen mit ihren Kindern Schutz und Unterkunft. Zurzeit ist das Haus voll belegt. Da fällt viel Wäsche an und gerade im Winter ist der Trockner im Dauerbetrieb. „Hier kam die WAG-Spende wie gerufen und wir können einen neuen hochwertigen Trockner kaufen,“ freute sich Frauenhausleiterin Andrea Meyer.

Kein Platz für Gewalt gegen Frauen

Kein Platz für Gewalt gegen Frauen

Orangefarbene Bänke als Symbol gegen Gewalt an Frauen

Bereits seit 1991 machen die Vereinten Nationen mit der Kampagne „Orange the World“ weltweit auf das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen aufmerksam.
Anlässlich des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“ finden am 25. November weltweit Aktionen statt.
Zwei orange gestrichene Bänke mit der der Aufschrift „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“, wurden als klimaschonende Alternative zu der orangefarbenen Beleuchtung von Fassaden der letzten Jahre gestaltet. Eine der beiden Bänke wurde von der AWO- Beratungs- und Begegnungsstelle „Salawo“ zusätzlich mit verschiedenen Schriftzügen in anderen Sprachen, wie z.B. Arabisch, Kurdisch, versehen.
Diese wandern ab dem 25.11.22 an wechselnde Orte in Wolfenbüttel, wie die AWO- Geschäftsstelle, Salawo-Beratungsstelle, Gesundheitsamt WF, Gleichstellungsbeauftragte WF, Kita, Polizei und Jobcenter. Zusätzlich sollen Flyer und Infomaterial über regionale Hilfsangebote zur Verfügung stehen.

Gewalt gegen Frauen nimmt zu

Das Bundeskriminalamt verzeichnete im Jahr 2020 einen Anstieg an geschlechtsspezifischer Gewalttaten gegen Frauen um 4,4% (148.031 registrierte Fälle). 169 Menschen wurden in Deutschland allein im Jahr 2020 Opfer eines Tötungsdeliktes durch Partnerschaftsgewalt. 82% der Getöteten waren Frauen. Mehr als 9 Frauen täglich werden von ihrem Partner vergewaltigt oder sexuell genötigt. Dabei tauchen Dunkelziffern in diesen Statistiken gar nicht auf. Die BISS-Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt in Wolfenbüttel verzeichnete im Jahr 2021 erneut einen Anstieg an Beratungsanfragen bei häuslicher Gewalt. Die BISS-Statistik erfasste 2021 149 Fälle häuslicher Gewalttaten (115 in 2020 und 104 in 2019) fast immer (143-mal) waren davon auch Kinder betroffen. In diesem Jahr bereits 159 Fälle bis Ende Oktober.
Häusliche Gewalt findet zumeist „hinter verschlossenen Türen“, „im Privaten“ statt. Viele Menschen können sich nicht vorstellen, wie viele betroffene Frauen es tatsächlich gibt. Scham und vor allem Angst vor Konsequenzen hindern Betroffene daran, sich jemandem anzuvertrauen. Häusliche Gewalt ist jedoch keine Privatsache, sondern ein strukturelles Problem, welches auch gesellschaftlich thematisiert werden muss und uns alle angeht!
Durch die Ratifizierung der Europaratskonvention zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (Istanbul-Konvention) aus dem Jahr 2011 verpflichtet sich Deutschland, sich für Opferschutz, Prävention und Strafverfolgung in diesem Bereich einzusetzen und entsprechende Gesetze und Rahmenbedingungen zu schaffen und umzusetzen.
Mit dem Rückzug der Vorbehalte der Bundesregierung gegen den Schutz des Aufenthaltsstatus gewaltbetroffener Ehefrauen, deren Aufenthalt von ihrem Ehemann abhängig ist, wird die Istanbul-Konvention in Deutschland zum Februar 2023 uneingeschränkt rechtsverbindlich. Es bleibt zu hoffen und abzuwarten inwieweit diese Rechtsgrundlage zu einer Verbesserung der Situation gewaltbetroffener Frauen führt.

Telefonnummern:

Hilfetelefon (Gewalt gegen Frauen) 08000 116 016
FrauenschutzHaus Wolfenbüttel 05331/41188
BISS Wolfenbüttel 05331/881461
SOLWODI Niedersachsen e.V. 0531/ 47 38 112
0177/ 422 53 33
Täterberatungsstelle – Häusliche Gewalt 05331/99 63 16

Ehrung für langjährige AWO-Mitglieder

Ehrung für langjährige AWO-Mitglieder

In diesem Jahr konnte endlich wieder die große Jubilar:innen-Ehrung des AWO-Kreisverbandes Salzgitter-Wolfenbüttel stattfinden. Im Spiegelsaal von Schloss Schliestedt begann die Veranstaltung, an der fast 50 Personen teilnahmen, am späten Sonntagvormittag mit einem Sektempfang. Es folgte ein abwechslungsreiches Programm, das der Musiker und Lehrer an der Musikschule des Landkreises Wolfenbüttel, Richard Pobieda, mit einer seiner Schülerinnen musikalisch umrahmte. AWO-Kreisvorsitzender sowie AWO-Bezirksverbands-Präsidiumsmitglied Werner Kittel begrüßte die Anwesenden und Kreisgeschäftsführer Ulrich Hagedorn stellte in einem Power-Point-Rück- und -ausblick die Situation des Kreisverbandes von der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt bis an die Kreisgrenze zum Landkreis Hildesheim kurzweilig und informativ dar. Aus der Schlossküche gab es als sättigende Mittagsmahlzeit eine kräftige und wohlschmeckende Lauchcremesuppe mit Einlage sowie anschließend eine große Kaffeetafel.

Ehrung für Haupt- und Ehrenamtliche

Abschließend folgte der Höhepunkt des Tages mit der feierlichen Urkundenüberreichung und dem Anstecken der AWO-Nadeln für langjährige Mitgliedschaften. Besonders erfreulich wurden die zahlreichen langjährigen Mitgliedschaften von Mitarbeitenden aus den verschiedenen AWO-Betrieben wie Kitas, Alten- und Pflegeheimen und Beratungsstellen benannt und hervorgehoben. Auch die vielen ehrenamtlich tätigen Mitglieder, die geehrt wurden, freuten sich über die Ehrungen als starkes Rückgrat für den Wohlfahrtsverband AWO. Gerade in den jetzigen Zeiten unter den anhaltenden Pandemiebedingungen und in vielen kritischen Situationen wie Flucht, Vertreibung und kriegerischen Auseinandersetzungen für viele Menschen, die zu uns kommen, tragen die hauptamtlich und die freiwillig Tätigen intensiv zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Die anwesenden AWO-Mitglieder bringen sich aus Überzeugung mit den AWO-Grundwerten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität schon über Jahre in diese Arbeit ein. Diejenigen, die jetzt auf eine runde oder halbrunde Anzahl von Jahren zurückblicken konnten, wurden nun in feierlichem Rahmen mit Urkunde und Anstecknadel geehrt.

AWO – Verdienstmedaille

Besonders zu nennen ist dabei AWO-Kreisvorstandsmitglied und AWO-Bezirkspräsidiumsmitglied Ann-Katrin Hass aus Schöppenstedt, die an diesem Tag für ihre Verdienste mit der AWO-Verdienstmedaille ausgezeichnet wurde. Langanhaltender Applaus für sie begleitete die Worte und die Überreichung von Vorstandsvorsitzendem Werner Kittel.

Aktionstag „Brücken bauen“ – Mitarbeitende der BMA Braunschweig unterstützten den Salawo-Gemeinschaftsgarten

Aktionstag „Brücken bauen“ – Mitarbeitende der BMA Braunschweig unterstützten den Salawo-Gemeinschaftsgarten

Bereits zum zweiten Mal wurde der Salawo-Bürgertreff des AWO Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e. V. von einem Unternehmen für den Aktionstag „Brücken bauen“ ausgewählt. Für das Projekt Brücken bauen können sich soziale Einrichtungen mit einem aktuellen Vorhaben bei regionalen Unternehmen bewerben. Mitarbeitende einer Firma engagieren sich für einen Arbeitstag in einer Einrichtung, um ein soziales Projekt zu verwirklichen. „Brücken bauen“, ist ein Projekt der Bürgerstiftungen in Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg. Mitarbeitende der Firma BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG packten einen Tag lang im Salawo-Gemeinschaftsgarten mit an, um bei Reparaturen und Ausbesserungen zu helfen. So musste insbesondere das undichte Dach des Materialschuppens wieder regenfest gemacht werden. Dafür brachte die Firma BMA eine großzügige Materialspende mit.
Britta Barthauer und Sami Gharbi vom Salawo-Bürgertreff bedankten sich für die geleistete Unterstützung. Da solche Reparaturen in der Regel sehr kostspielig sind und der Salawo-Gemeinschaftsgarten nur mit Hilfe von Spenden unterstützt wird, ist ehrenamtliches Engagement für den Erhalt des Gartens sehr wertvoll. Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Grillen beendet, das vom Salawo als Dank an die Firma BMA spendiert wurde. Der Salawo-Garten liegt im Kleingärtnerverein Katzenmeer. Interessierte Menschen, die sich ehrenamtlich im Salawo-Garten engagieren möchten oder gern Pflanzen für unseren Gemüsegarten spenden möchten, können sich im Salawo melden unter 05331/9846333 oder per Mail an salawo@awo-sz-wf.de.

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