Frauenhäuser

SZ –    05341 – 130 33          WF –    05331 – 411 88

In akuten Notfällen rufen Sie die Polizei unter 110!

Unsere Frauenhäuser in Salzgitter in Wolfenbüttel sind Tag und Nacht erreichbar.

Schutz und Hilfe für Frauen in Not!

Misshandlungen durch den Ehemann, Lebenspartner oder Freund gehören für viele Frauen auch in Deutschland zum Alltag.
Frauen werden getreten, geboxt, geschlagen, gewürgt, mit Gegenständen verletzt, kontrolliert, gedemütigt, beleidigt, bedroht und vergewaltigt.

„Geschlagen zu werden ist nicht das Merkmal der Frauen, sondern einer Gesellschaft, die es duldet, in der es möglich ist.“

Bernard/ Schlaffer

Beratung und Unterstützung

Wir führen regelmäßig psychosoziale Gespräche mit den Frauen und erarbeiten Wege, ein eigenständiges, selbstverantwortliches Leben zu führen.
Wir stellen Kontakte zu anderen Institutionen her, je nach individuellem Beratungs- und Hilfebedarf.

Wir begleiten zu Behörden und unterstützen bei der Bewältigung der neuen Lebenssituation. Wir nehmen Kontakt zu Kindergärten und Schulen auf.
Wir begleiten Sie so lange, bis Sie sich sicher und selbständig um Ihre Angelegenheiten kümmern können. Auch bieten wir nach dem Auszug aus dem Frauenhaus eine nachgehende Beratung an.

Im Kinderbereich kümmert sich unsere Erzieherin nach Absprache um Ihre Kinder. Es werden Förder- und Forderbedarfe ermittelt. Das Kind wird mit seinen Sorgen eigenständig betrachtet, so dass unabhängig von der Mutter individuelle Angebote für die Kinder stattfinden.

Was heißt „häusliche Gewalt“?

Jede vierte Frau in Deutschland ist schon einmal Opfer von häuslicher Gewalt geworden. Häusliche Gewalt umfasst jede Form von Zwangsanwendung und Ausübung von Macht und Kontrolle gegenüber einer anderen Person:

körperliche Gewalt

körperliche Gewalt

wie Ohrfeigen, Faustschläge, Tritte, Stöße, Würgen, Fesseln, Angriffe mit Waffen aller Art oder mit Gegenständen …

seelische und emotionale Gewalt

seelische und emotionale Gewalt

wie Drohungen, sich selbst, der Partnerin, den Kindern etwas anzutun; Drohen, die Kinder wegzunehmen
Beleidigungen, Demütigungen, Lächerlichmachen in der Öffentlichkeit, Kontrolle

soziale Gewalt

soziale Gewalt

wie Verbot und Kontrolle von Kontakten, Isolation von Familie und Freunden, Einsperren …

sexuelle Gewalt

soziale Gewalt

wie sexuelle Belästigung, (versuchte) Vergewaltigung, sexueller Missbrauch an Kindern …

finanzielle Gewalt

finanzielle Gewalt

wie Verweigern oder Zuteilen von Geld, kein Kontozugang, Arbeitsverbot …

Belästigung/ Stalking

Belästigung

wie ständige Anrufe (auch mitten in der Nacht), Drohbriefe, Bespitzelung

Hilfreiche Links :

?

Schnelle Hilfe – Fragen und Antworten

Wann erlebe ich häusliche Gewalt?

Beratungsangebote

Häusliche Gewalt erlebe ich, wenn ich von meinem (ehemaligen) Lebenspartner, meiner (ehemaligen) Lebenspartnerin oder von anderen Familienangehörigen zum Beispiel

  • geschlagen, getreten, oder auf andere Weise körperlich misshandelt werde
  • wenn ich bedroht, beschimpft oder eingesperrt werde
  • wenn ich kontrolliert werde oder keinen Kontakt zu meiner Familie/meinen Freund*innen haben darf
  • wenn mir mein Geld weggenommen wird
  • wenn ich zu sexuellen Handlungen gezwungen werde.

Häusliche Gewalt kann in vielen verschiedenen Formen auftreten, verursacht sehr viel Leid und ist immer verboten.

Wie kann ich mich und meine Kinder schützen?

Mich und meine Kinder schützen

Wie kann ich mich und meine Kinder schützen?
2002 trat das so genannte Gewaltschutzgesetz in Kraft, welches sich in Teilen mit dem Schutz vor häuslicher Gewalt befasst.
Beispielsweise kann es dem Täter verboten werden, die Wohnung des Opfers zu betreten, Verbindung zu ihm aufzunehmen oder sich ihm zu nähern. Haben Täter und Opfer einen gemeinsamen Haushalt geführt, steht dem Opfer grundsätzlich auch ein Anspruch darauf zu, dass ihm die Wohnung zur alleinigen Nutzung zugewiesen wird (aus BMJV).
In akuten Notfällen ist es immer das Wichtigste, dass Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110 anrufen!

Wenn Sie nicht möchten, dass jemand herausfinden kann, dass Sie auf der Homepage des Frauenhauses waren, sollten Sie die „Spuren verwischen“. So löschen Sie im Browser die „verräterischen“ Daten:
Firefox: Schließen Sie zuerst alle Tabs. Dann klicken Sie oben nacheinander auf Extras / Einstellungen / Datenschutz. Dort machen Sie unter Chronik / kürzlich angelegte Chronik ein Häkchen bei: „Besuchte Seiten & Download-Chronik“, „Cache“, „Offline-Website-Daten“. Dann klicken Sie auf „Jetzt löschen“.

Google Chrome: Klicken Sie oben rechts auf das Symbol mit den drei Strichen. Mit dem dritten Eintrag von oben können Sie den sog. Inkognito-Modus aktivieren und dann auf unseren Seiten surfen. Schließen Sie nach Besuch unserer Seiten alle Inkognito-Tabs.
So löschen Sie den Verlauf im Normal-Modus: Schließen Sie zuerst alle Tabs. Klicken Sie auf das Symbol mit den drei Strichen und dort auf „Einstellungen“. Klicken Sie dann oben links auf den grauen Link „Verlauf“, dann auf den Button „Browserdaten löschen“. Machen Sie ein Häkchen bei „Browserverlauf“ sowie „Bilder und Daten im Cache“. Klicken Sie auf den Button „Browserverlauf“ löschen.

Microsoft Edge: Schließen Sie alle Tabs, klicken Sie auf das Symbol mit den drei Strichen und dem Stern („Favoriten“), dort auf „Verlauf“ und dann „Verlauf löschen“.

Internet Explorer:
Schließen Sie zuerst alle Tabs. Dann klicken Sie oben auf Extras. Machen Sie im Fenster ein Häkchen bei „Temporäre Internetdateien“ und „Verlauf“. Klicken Sie dann auf „Löschen“.

Bitte beachten Sie: Wir können keine Garantie für den Erfolg dieser Maßnahmen geben.

Geht es nur mir so?

Geht es nur mir so?

Viele Frauen erleben häusliche Gewalt, manche Frauen nur einmal, manche Frauen mehrmals oder sogar regelmäßig. Jedes einzelne Mal ist jedoch einmal zu viel.

Welche Hilfe bieten die Frauenhäuser an?

Was bieten wir an?

Die Aufnahme in akuten Krisensituationen, zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch ohne Papiere und persönliche Sachen

Beratung, Begleitung und Unterstützung

  • bei der Klärung der finanziellen Situation
  • bei der Wieder-/Neu-Beschaffung von Papieren und persönlichen Sachen
  • im Umgang mit Ämtern und Behörden
  • bei Erziehungsfragen
  • bei der Wohnungssuche: entweder eine geeignete neue Wohnung zu finden, oder in die ehemalige Wohnung zurückzukehren (z.B. per Wohnungszuweisung)
  • bei der Arbeitssuche
  • bei der Bewältigung des Alltags
  • bei der Aufarbeitung von Gewalterfahrungen
  • bei Fragen bzgl. Trennung, Scheidung, Sorgerecht, Aufenthaltsrecht und Gewaltschutzgesetz

In regelmäßigen psychosoziale Gespräche erarbeiten wir mit den Bewohnerinnen Wege, ein eigenständiges, selbstverantwortliches Leben zu führen. Wir begleiten Sie so lange, bis Sie sich sicher und selbständig um Ihre Angelegenheiten kümmern können. Auch bieten wir nach dem Auszug aus dem Frauenhaus eine nachgehende Beratung an.

Unabhängig von einer eventuellen Aufnahme können sich ratsuchende Frauen jederzeit an das Frauenhaus wenden.

AWO-Frauenhaus in Salzgitter

Frauenhaus

Beratung

Nichts ersetzt ein persönliches Gespräch.
Deshalb: Vereinbaren Sie am besten gleich
telefonisch einen Termin. 

Leben im Frauenhaus

Leben im Frauenhaus

Wenn Sie in Ihrer Ehe, Partnerschaft oder in der Familie von Gewalt bedroht sind, können Sie vorübergehend in einem Frauenhaus Schutz und Sicherheit bekommen. Sollte unser Haus belegt sein, können wir an andere Häuser weitervermitteln.

Sie können uns Tag und Nacht unter 05341 13033 erreichen. In akuten Notfällen verständigen Sie die Polizei unter 110!

    Was sie mitbringen sollten

    Was sie mitbringen sollten

    Mitbringen sollten Sie sämtliche persönlichen Unterlagen, wie Ausweis, Geburtsurkunde, ALG II Bescheid etc., Bankkarte, Krankenkassenkarte, Heiratsurkunde o.ä. Für die Kinder die gelben U-Hefte, Impfausweis, Geburtsurkunde, Schulsachen. Wenn möglich Kleidung, Hygieneartikel.

    Auf keinen Fall dürfen Sie auf dem Weg ins Frauenhaus den Standort an Familie oder Freunde weitergeben. Die Adressen von Frauenhäusern sind geschützt, damit Anonymität und Sicherheit gewährleistet werden können. Sie würden auch nicht nur sich, sondern auch andere Frauen im Haus gefährden.

      Unser Haus

      Unser Haus

      Unser Haus bietet Platz für 10 Frauen mit ihren Kindern. Im Untergeschoss befindet sich eine große Gemeinschaftsküche sowie ein gemeinschaftlich zu nutzendes gemütliches Wohnzimmer.
      Im Obergeschoss befindet sich ein weiteres Wohnzimmer, die Schlafräume und die Badezimmer für die Frauen und Kinder.
      Die Frauen versorgen sich und ihre Kinder selbständig.
      Es gibt einen großen Kinderbereich, wo die Kinder nach Absprache spielen können, unsere Erzieherin bietet verschiedene Aktivitäten z.B. Kinderyoga und Ausflüge an. Auch haben wir einen großen Kinderspielplatz, wo getobt und gespielt werden kann.
      Im Sommer lädt unser schöner Garten zum draußen Sitzen und Entspannen ein.

        Spenden

        Spenden

        Für Einrichtung, Projekte, Anschaffung von Spielgeräten, Ausflüge, Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit sind wir auf Spenden angewiesen. Durch die Finanzierung der Stadt Salzgitter und des Landes Niedersachsen sind die allernotwendigsten Dinge abgesichert.
        Wenn Sie spenden möchten:
        Bank für Sozialwirtschaft
        IBAN: DE41 2512 0510 0006 4014 09

        Wir freuen uns über jeden gespendeten Geldbetrag! Bei Wunsch, stellen wir gern eine Spendenbescheinigung aus. Dafür senden Sie uns bitte Ihre Anschrift.
        Auf Wunsch werden SpenderInnen größerer Spendenbeträge
        – ab 1.000 EUR – namentlich auf unserer Homepage veröffentlicht.

          AWO-FrauenschutzHaus in Wolfenbüttel

          FrauenschutzHaus

          Beratung

          Nichts ersetzt ein persönliches Gespräch.
          Deshalb: Vereinbaren Sie am besten gleich
          telefonisch einen Termin.

          Jahresbericht 2020 herunterladen: hier

          Wir bieten

          Wir bieten

          Schutz und Hilfe für von Gewalt bedrohte und misshandelte Frauen und ihre Kinder
          Unabhängig von Nationalität, Religion, Aufenthaltsstatus, Wohn- und Lebenssituation.

          • jede Frau, die unter seelischer und körperlicher Gewalt leidet, kann allein oder  mit ihren Kindern im FrauenschutzHaus aufgenommen werden
          • die Anonymität der Frauen wird geschützt
          • jede Frau bewohnt mit ihren Kindern ein eigenes Zimmer
          • die Frauen versorgen sich und ihre Kinder selbst
          • eine Erzieherin unterstützt bei der Betreuung der Kinder
          • die Beratung erfolgt parteilich und an den Bedürfnissen und Interessen der Frauen orientiert
          • gemeinsam sollen Lösungen gefunden werden, wie die Betroffenen gewaltfrei leben können.
          • es gibt Platz für 8 Frauen und 12 Kinder

            Aufnahme

            Aufnahme

            • Schutz und Hilfe in akuten Krisensituationen
            • eine Aufnahme kann zu jeder Tages- und Nachtzeit erfolgen
            • eine Aufnahme ist auch ohne Papiere und persönliche Sachen möglich

              Beratung/ Begleitung und Unterstützung

              Beratung/ Begleitung

              • bei der Klärung der finanziellen Situation
              • bei der Wieder-/Neu-Beschaffungvon Papieren und persönlichen Sachen
              • im Umgang mit Ämtern und Behörden
              • bei Erziehungsfragen
              • bei der Wohnungssuche: entweder eine geeignete neue Wohnung zu finden, oder in die ehemalige Wohnung zurückzukehren ( z.B. per Wohnungszuweisung)
              • bei der Arbeitssuche
              • bei der Bewältigung des Alltags
                die Frauen sollen unterstützt werden, ihren Alltag selbständig und aus eigener Kraft zu bewältigen, z.B. bei der Sorge für die Kinder, beim Umgang mit Geld oder der Erhaltung der Gesundheit.
              • bei der Aufarbeitung von Gewalterfahrungen
              • bei Fragen bzgl. Trennung, Scheidung, Sorgerecht, Aufenthaltsrecht und Gewaltschutzgesetz

              Unabhängig von einer eventuellen Aufnahme, können sich ratsuchende  Frauen jederzeit an das Haus wenden

                Wichtige Dokumente

                Wichtige Dokumente

                  Wenn möglich! ist bei der Aufnahme folgende Dinge/Dokumente mitzubringen:

                  • Ausweis/Pass
                  • Heiratsurkunde
                  • Geburtsurkunden der Kinder
                  • Krankenkassenkarte
                  • Sparbücher
                  • Kontoauszüge
                  • Rentenversicherungsunterlagen
                  • Aufenthaltsgenehmigung
                  • Kinderpässe
                  • Sorgerechtsbescheid
                  • Impfpässe
                  • Schulsachen der Kinder
                  • Zeugnisse
                  • Lohnsteuerkarte
                  • wichtige Medikamente

                   

                    Ich habe gelernt Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen.

                    Ich will mich nicht mehr unterordnen, nicht mehr kontrolliert und bevormundet werden, ich bin hier eine erwachsene Frau geworden.

                    Ich weiß jetzt, dass ich ein Recht auf eigene Entscheidungen habe. Ich darf rausgehen, wann und mit wem ich will, ich darf selber bestimmen, wen ich heiraten will und wann. In Deutschland muss eine Frau so stark sein wie ein Mann.

                    Zitate von Bewohnerinnen aus unseren AWO Frauenschutzhäusern

                    In meiner schlimmsten Phase meines Lebens habe ich Kontakt zu Ihnen aufgenommen und Sie haben meine Not erkannt. Sie haben mir einen Weg gezeigt aus meiner traumatischen und abhängigen Ehe auszubrechen. Das hat mir gut getan und mich gestärkt.

                    Auch, wenn mich schwierige Erfahrungen aus meinem Leben immer wieder einholen, weiß ich jetzt besser was ich will und höre mehr auf meine Gefühle.

                    WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner