von Lennart Helm | März 3, 2026 | Allgemein, AWO, Familien, Frauen, Migration und Teilhabe
Am 05. Februar 2016 öffnete das Salawo seine Türen. Den 10-jährigen Geburtstag nahmen wir zum Anlass, um gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern der Einrichtung zu feiern und auf die letzten 10 Jahren zurückzublicken.
Eröffnet wurde die Feier, die im Februar stattgefunden hat, mit einem Gesangsauftritt von Frauen mit Fluchthintergrund. Die Gruppe tritt sich normalerweise im Kunstkurs für Frauen im Salawo. Eigens für das Jubiläum haben sie mit der Singer-Songwriterin Mehrsa Motevasseli auf Deutsch und Arabisch das Lied “Die Gedanken sind frei” einstudiert. Im Anschluss an die eindrucksvolle Darbietung eröffnete Bürgermeister Ivica Lukanic seine Grußworte an die Anwesenden. In seiner Rede betonte er die Bedeutung des Salawo für die Gemeinwesenarbeit in der Stadt Wolfenbüttel. Er hoffe, dass es das Salawo noch lange geben wird, wofür er sich persönlich einsetzen werde.
Auch der Vorstandsvorsitzende des AWO Kreisverbands Salzgitter Wolfenbüttel e. V., Marcus Bosse, begrüßte die Anwesenden. In seiner Rede hob er besonders hervor, dass das Salawo im ganz besonderen Maße für die Werte der Arbeiterwohlfahrt stehe und dies in der Arbeit im Stadtteil besonders deutlich werde.
Musikalisch begleitet wurde der Tag von dem Musiker Johann aus Braunschweig.
Salawo-Einrichtungsleitung Natalie Weidner berichtet in ihrer Rede über die vergangenen Jahre und über Erfolgsgeschichten von geflüchteten Menschen, die das Salawo auf ihrem Weg begleiten durfte. Sie betonte, dass es auch ein Auftrag gebe, sich als Einrichtung für Geflüchtete in der heutigen Zeit auch politisch zu engagieren, um auf die Schicksale von zugewanderten Menschen hinzuweisen und sich für ihre Rechte stark zu machen. Sie bedankte sich in ihrer Rede auch beim Gründervater des Salawo Wilhelm Schmidt, der als erste Person die Idee für das Projekt hatte und sich für die Umsetzung stark gemacht hatte. Darüber hinaus richtete sie ihre Dankesworte unter anderem an den Salawo-Freundeskreis, der die Vorbereitungen des Jubiläums unterstützt hatte.
Auch Vermieterin der Einrichtung Ruth Schulpius richtete Glückwünsche und Worte des Dankes an den AWO-Kreisverband. Sie freue sich, dass aus ihrem früheren Ladengeschäft so ein lebendiger und wichtiger Ort der Begegnung entstanden sei.
Im Anschluss an die Festreden führte der Kunstkurs für Frauen, der von den Ehrenamtlichen Gabriele Roseneck, Brigitta Gode und Ulrike Jentzsch sowie von der Honorarkraft Sabah Rasul organisiert wird, mit Unterstützung von Sabine Resch-Hoppstock eine Kunst-Auktion durch. Dabei konnten Werke der Frauen zu Gunsten des Salawo ersteigert werden. Für das leibliche Wohl sorgten ebenfalls der Kunstkurs für Frauen sowie das Salawo-Team. Richters Altstadtbäckerei hatte zusätzlich für das Salawo eine große Geburtstagstorte spendiert. Für die das Team des Salawo sich herzlich bedankt.
Es war ein rundum gelungenes Fest. Alle Beteiligten wünschen sich, dass die erfolgreiche und wertvolle Arbeit des Bürgertreffs Salawo in der Auguststadt noch viele Jahre fortgesetzt werden kann.
von Frithjof Tegtmeier | Aug. 26, 2025 | Allgemein, AWO, Frauen
Mit Schlamm im Gesicht, kalten Händen, aber strahlenden Augen: 43 Frauen der AWO sind beim diesjährigen Muddy Angel Run an den Start gegangen – und haben sich gemeinsam durch 5 Kilometer mit 15 Hindernissen gekämpft. Klettern, kriechen, rutschen und immer wieder durch richtig viel Matsch – das alles bei gerade einmal 13 Grad. Doch die Stimmung war alles andere als frostig.
„Es war kalt, nass und gleichzeitig einfach großartig“, erzählt eine Teilnehmerin lachend. „Wir haben uns gegenseitig gezogen, geschoben und angefeuert – keiner blieb im Schlamm stecken.“ Eine andere ergänzt: „Man vergisst irgendwann, wie kalt es ist, weil man so viel lacht.“
Der Lauf war für alle mehr als nur Sport. Mit ihrer Teilnahme setzten die AWO-Frauen ein starkes Zeichen für Solidarität und Unterstützung. Denn hinter dem Matsch-Spaß stand ein ernster Zweck: Mit dem Event wurde der Brustkrebs e.V. unterstützt – ein Thema, das viele der Läuferinnen bewegt.
Am Ende waren nicht nur alle Hindernisse überwunden, sondern auch der Beweis erbracht: Zusammen geht alles – auch mit ordentlich Matsch in den Schuhen.
von Ulrich Hagedorn | März 21, 2025 | Frauen, Migration und Teilhabe
Vor kurzem empfingen die Frauenbeauftragte Simone Reese und die Initiatorin der Ausstellung, Gabriele Drewes, elf Frauen aus dem Frauen-Sprachkurs, der an drei Tagen in der Woche im Salawo stattfindet. Das Salawo ist eine Einrichtung des AWO Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e. V. und ist in der Wolfenbütteler Auguststadt beheimatet. Die Ausstellung “Geniale Frauen – Geniale Erfindungen” im WOW thematisiert ausschließlich Erfindungen, die Frauen gemacht haben. Die Teilnehmerinnen des Sprachkurses, der unter Leitung von Beate Schneider stattfindet, zeigten sich beeindruckt von den innovativen Leistungen der dargestellten Frauen. Sie waren erstaunt, dass viele Erfindungen wie die Spülmaschine oder die Wegwerfwindel, aber auch der Vorläufer von WLAN und Computersprache, schon vor Jahrzehnten und teilweise vor Jahrhunderten von Frauen erfunden wurden. Veranschaulicht wurde die Ausstellung durch zahlreiche interessante Experimente, die den Frauen sehr viel Spaß machten. Die Ausstellung findet noch bis zum 04. April statt.
von Ulrich Hagedorn | März 11, 2025 | AWO, Frauen, Migration und Teilhabe
Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentages organisierte das Team des Salawo-Bürgertreffs, eine Einrichtung des AWO Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e. V., ein gemeinsames Fastenbrechen-Fest für Frauen. Der Ramadan hat dieses Jahr am 28. Februar begonnen und endet am Abend des 30. März. Im Anschluss findet drei Tage lang das Ramadanfest, auch Zuckerfest genannt, statt.
Muslimische Frauen gestalteten dafür ein reichhaltiges Buffet für die eingeladenen Gäste. Samah Swidan und Sumaya Alabed, Mitarbeiterinnen des Salawo, begrüßten gemeinsam mit Einrichtungsleitung Natalie Weidner die Gäste und informierten über die heilige Zeit des Ramadans und den Vorgang des Fastenbrechens. Es geht in dem Monat vor allem um Enthaltsamkeit in vielen Bereichen, ähnlich wie bei der Fastenzeit vor Ostern bei gläubigen Christinnen und Christen. Musliminnen und Muslime dürfen nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang im Ramadan ihr Fasten unterbrechen. Nach einem Gebet wurde allen Gästen Wasser und eine Dattel gereicht und das Fasten gemeinsam unterbrochen. Bei gutem Essen und netten Gesprächen, ließen die Frauen den Abend ausklingen.
Das Salawo als Treffpunkt, wird seit 2024 über die Förderrichtlinie AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfond), von der Europäischen Union gefördert.
von Ulrich Hagedorn | Nov. 11, 2024 | Frauen, Migration und Teilhabe
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Viktor Perli besuchte der Frauenkunstkurs des Salawo-Bürgertreffs, eine Einrichtung des AWO Kreisverbandes Salzgitter Wolfenbüttel für zwei Tage die Bundeshauptstadt. Am ersten Tag stand der Besuch des Bundestages, der Reichstagskuppel und ein Treffen mit Viktor Perli auf dem Plan. Am zweiten Tag besucht die Gruppe unter anderem ein großes Nachbarschaftszentrum in Berlin-Kreuzberg und nahm viele Eindrücke von der Arbeit vor Ort mit nach Wolfenbüttel. Auch für eine ausgiebige Stadtrundfahrt, bei der sich die Gruppe über die Entwicklung der Stadt und ihre Geschichte informieren konnte, wurde sich Zeit genommen.
Im Frauenkunstkurs des Salawo haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, unter Anleitung von Pädagoginnen ihre Lebenssituation, ihre Sorgen und Wünsche mit künstlerischen Techniken auszudrücken und nebenbei Deutsch zu lernen. Die Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Produkte nutzen sie für gemeinsame Fahrten und Museumsbesuche.
von Ulrich Hagedorn | Mai 14, 2024 | Allgemein, Frauen
Im Rahmen der Gesundheitswochen Fredenberg 2024 hat das AWiSTA am 06. Mai Wassertreten am Nachmittag angeboten. Die Teilnehmer*innen sind barfuß über Sand, Steine und weitere Untergründe gegangen. Das Barfußlaufen war für viele ungewohnt, aber eine bereichernde Erfahrung. Im Anschluss gab es ein gesundes Picknick und alle Teilnehmer*innen haben ein Gästehandtuch bekommen.