Aktionstag „Brücken bauen“ – Mitarbeitende der BMA Braunschweig unterstützten den Salawo-Gemeinschaftsgarten

Aktionstag „Brücken bauen“ – Mitarbeitende der BMA Braunschweig unterstützten den Salawo-Gemeinschaftsgarten

Bereits zum zweiten Mal wurde der Salawo-Bürgertreff des AWO Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e. V. von einem Unternehmen für den Aktionstag „Brücken bauen“ ausgewählt. Für das Projekt Brücken bauen können sich soziale Einrichtungen mit einem aktuellen Vorhaben bei regionalen Unternehmen bewerben. Mitarbeitende einer Firma engagieren sich für einen Arbeitstag in einer Einrichtung, um ein soziales Projekt zu verwirklichen. „Brücken bauen“, ist ein Projekt der Bürgerstiftungen in Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg. Mitarbeitende der Firma BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG packten einen Tag lang im Salawo-Gemeinschaftsgarten mit an, um bei Reparaturen und Ausbesserungen zu helfen. So musste insbesondere das undichte Dach des Materialschuppens wieder regenfest gemacht werden. Dafür brachte die Firma BMA eine großzügige Materialspende mit.
Britta Barthauer und Sami Gharbi vom Salawo-Bürgertreff bedankten sich für die geleistete Unterstützung. Da solche Reparaturen in der Regel sehr kostspielig sind und der Salawo-Gemeinschaftsgarten nur mit Hilfe von Spenden unterstützt wird, ist ehrenamtliches Engagement für den Erhalt des Gartens sehr wertvoll. Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Grillen beendet, das vom Salawo als Dank an die Firma BMA spendiert wurde. Der Salawo-Garten liegt im Kleingärtnerverein Katzenmeer. Interessierte Menschen, die sich ehrenamtlich im Salawo-Garten engagieren möchten oder gern Pflanzen für unseren Gemüsegarten spenden möchten, können sich im Salawo melden unter 05331/9846333 oder per Mail an salawo@awo-sz-wf.de.

SPD im Salawo: Engagement für Geflüchtete

SPD im Salawo: Engagement für Geflüchtete

Eine Anlaufstelle für Geflüchtete in Wolfenbüttel ist das Salawo. Um mehr über die Flüchtlingsarbeit, aber auch die Arbeit im Stadtteiltreff zu erfahren, haben die Mitglieder des SPD Sozialausschusses das Salawo besucht. Bereits seit 2016 bietet die von der AWO betriebene Einrichtung in der Auguststadt vielfältige Angebote an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen mit Migrationshintergrund. Das Ziel sei es, eine Begegnungsstätte für alle Altersgruppen zu schaffen, in der Beratung, Bildung und ein friedliches Miteinander praktiziert werden.
Ulrich Hagedorn, geschäftsführender Vorstand, berichtet: „Es ist weiterhin eine Herausforderung, das Angebot des Salawo gesichert zu finanzieren. Derzeit sind wir auf Spenden und einzelne, nicht gesicherte Förderungen angewiesen.“ Eines der wichtigsten Angebote sei die Sozial- und Migrationsberatung. Diese könne sogar in fünf Sprachen angeboten werden. Hinzu kommen der Gemeinschaftsgarten, Fahrradkurse für Frauen, die Mitwirkung am neuen Auguststadtfest, die zweijährigen Integrationskurse und vieles mehr. Aktuell fehle es jedoch an geeignetem Lehrpersonal, um die erforderlichen Kapazitäten der Sprachanbahnungskurse Deutsch für Geflüchtete anbieten und ausweiten zu können.
In der Coronazeit musste das Salawo seine Angebote in vielen Bereichen pausieren. „Wir wollen wieder mit allen Angeboten an den Start gehen und das etablierte Netzwerk im Stadtteil aktiv halten“, erklärt Salawo Leiterin Natalie Weidner. Die Arbeit übernehmen überwiegend die 15 aktiven Ehrenamtlichen sowie aktuell ebenso viele Unterstützer. Elke Wesche-Möller, Vorsitzende des Sozialausschusses, betont lobend: „Auf die Arbeit des Salawo können alle zurecht stolz sein. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Stadtgesellschaft.“

 

Ferienbetreuung für Kinder im Salawo

Ferienbetreuung für Kinder im Salawo

Während der Sommerferien wurde im Salawo-Bürgertreff, einer Einrichtung des AWO -Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e. V., eine Ferienbetreuung für Kinder ab sieben bis 13 Jahren organisiert. Die Betreuung beinhaltete vielerlei Angebote und Ausflüge, an denen 13 Kinder und 3 Betreuerinnen teilnahmen. Bei den Aktionen wie gemeinsamem Kochen, Spielen und Basteln hatten die Kinder großen Spaß. Auch Ausflüge in das Archäologische Museum, in den Salawo-Gemeinschaftsgarten, zum Seeliger-Park, zur Minigolf-Anlage und in den Magdeburger Zoo wurden angeboten.

Die Salawo-Ferienaktionen werden unter anderem über Projektgelder des DRK Kreisverbands Wolfenbüttel e.V. und der Stiftung „The Child and Tree Fund“ finanziert.

Zwei Wochen Summerschool im AWiSTA- Abschlussveranstaltung für Eltern und Kinder am Freitag, 29.07.2022

Zwei Wochen Summerschool im AWiSTA- Abschlussveranstaltung für Eltern und Kinder am Freitag, 29.07.2022

Es waren zwei Wochen, vollgepackt mit Lernen, Spaß und ganz viel Emotionen- nicht nur bei den Kindern, sondern vor allem auch bei den Erwachsenen.

Die Gesprächsrunde am Morgen für die Großen, in der auch einmal Platz war für Tränen, Erinnerungen und Sehnsucht nach der Heimat, verbunden mit der  Angst wie es weiter geht, hat gezeigt wie wichtig es ist, auch diesen Gefühlen einen Raum zu geben.

Am Freitag jedoch standen die Kinder im Mittelpunkt. Stolz präsentierten sie ihren Eltern, was sie während der Summerschool gelernt haben und begeisterten das Publikum mit einer kleinen Hip-Hop-Choreographie. Nach einer Stärkung am internationalen Mitbringbuffet mussten die Kids die Erwachsenen nicht lange bitten, mit ihnen gemeinsam zu tanzen und so die erste Summerschool in Salzgitter fröhlich ausklingen zu lassen.

Summerschool im AWiSTA Fredenberg

Summerschool im AWiSTA Fredenberg

30 Mädchen und Jungen im Grundschulalter lernen für einen guten Schul- Start nach den Sommerferien und haben viel Spaß am Nachmittag. Bei der ersten Summerschool in Salzgitter handelt es sich um ein kombiniertes Ferienbetreuungsprogramm für BuT (Bildung und Teilhabe) – berechtigte  Kinder im Grundschulalter. Es umfasst ein Lernförderprogramm am Vormittag in Kleingruppen, ein gemeinsames Mittagessen sowie ein spannendes Freizeitprogramm am Nachmittag.
Der Auftakt der Summerschool am Montag war dann auch ziemlich aufregend; für Kinder, Eltern und Kolleg:innen im AWiSTA gleichermaßen. Um 10.00 Uhr ging es los. Fünfzehn, noch ziemlich „schüchterne“ Kinder warteten gespannt auf ihre „Ferien- Lehrer:innen“ und  Einteilung in die Lernfördergruppen mit jeweils fünf Kindern. Dass Lernen Spaß machen kann und die Kinder nach kurzer Zeit eine Möglichkeit gefunden hatten, sich untereinander und mit den Lehrkräften zu verständigen, zeigte die Mittagspause um 13.00 Uhr, aber vor allem die aufregende Schatzsuche, die nachmittags am Salzgittersee mit Pirat Niklas auf dem Programm stand. Mit einem individuellen Piratennamen und Ausweis ausgestattet, ging es bei herrlichstem Sommerwetter mit Bollerwagen und Proviant zum Piratenspielplatz. Hier konnten sich die Kinder nach Herzenslust austoben. Mit viel Spaß und
der Unterstützung einer Schatzkarte konnte dann auch der „Schatz“ mit lautem „Säbelklappern“ gehoben werden.
Kooperationspartner und Sponsoren sind die Stadt Salzgitter sowie der Verein „Wir helfen Kindern e.V.“ mit der Diakonie als Verwalterin des „Hilfsfonds Salzgitter“ für ukrainische Geflüchtete. Das Programm selbst wird vom Bund für Lernförderung und dem AWiSTA durchgeführt.

Jobcenter vor Ort im AWiSTA Fredenberg

Jobcenter vor Ort im AWiSTA Fredenberg

Seit diesem Monat gibt es im AWiSTA Fredenberg ein neues Beratungsangebot in Kooperation mit dem Jobcenter Salzgitter.

Günter Thies (Fallmanager des Jobcenters Salzgitter) steht jeweils dienstags von 12.00 – 15.00 Uhr im Stadtteilzentrum Fredenberg für allgemeine Anfragen der Kundinnen und Kunden des Jobcenters Salzgitter zur Verfügung. Unterstützt wird er von Herrn Mohamed El Sayed, Migrationsberater im AWiSTA sowie Frau Yilmaz, die für den Bereich Sprachanbahnung im AWiSTA zuständig ist. Übersetzer*innen stehen zur Verfügung.

Es handelt sich um ein Angebot des Jobcenters im Rahmen des Kontormanagements. Direkt im AWiSTA können Fragen zum Jobcenter, zu Fördermöglichkeiten oder zum Leistungsbezug (Arbeitslosengeld II) gestellt werden.

Ausgangspunkt dieses innovativen Beratungsansatzes war u.a. das Fallmanagementkonzept des Jobcenters und der enorme Anstieg an Beratungen im AWiSTA, insbesondere durch Geflüchtete aus der Ukraine, aber auch die Feststellung des fehlenden Wissens über geltendes Recht und die Institution Jobcenter insgesamt.

Dass das Interesse und der Aufklärungsbedarf sehr hoch sind, zeigte der große Besucher*innen Ansturm zu der Auftaktveranstaltung am Dienstag. Über 40 Besucher und Teilnehmer*innen aus den laufenden Kursen in der Einrichtung hatten sich eingefunden, um sich mit ihren Fragen an die Fachkraft des Jobcenters zu wenden.

Interessierte können jederzeit dazukommen. Für die parallel angebotene Kinderbetreuung wird eine Voranmeldung benötigt. Für weitere Fragen können Sie sich jederzeit an die mehrsprachige AWiSTA Telefonhotline unter der Telefonnummer 05341- 9027713 wenden.

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