von Ulrich Hagedorn | Apr. 19, 2022 | Allgemein, Familien, Frauen, Senioren
Liebe Sangesfreunde und Singbegeisterte,
2019 haben wir in Braunschweig den „Ich kann nicht singen“-Männerchor in Braunschweig gegründet. In diesem Jahr wollen wir dieses Erfolgsmodell in Salzgitter fortsetzen, allerdings als gemischten Chor!
Alle, die gerne singen und die schon immer einmal in einer Gemeinschaft singen wollten, ohne Zwang, in einem Chor Mitglied zu sein, sind herzlich eingeladen,
am „Ich kann nicht singen“-Projektchor teilzunehmen.
Die lockeren, ungezwungenen Treffen finden
ab dem 24. April immer sonntags von 14:00 – 16:00 Uhr
im AWO – Stadtteilzentrum AWiSTA in Salzgitter-Fredenberg statt.
Chorerfahrung und Notenkenntnisse sind willkommen, aber nicht erforderlich.
Unter der Anleitung von Christian Wolf werden Sie neue stimmliche Qualitäten beim Einstudieren bekannter Rock- und Poplieder quer durch die letzten Jahrzehnte erleben.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Interessierte können jederzeit gern zum Schnuppern vorbeikommen!
Für eine bessere Planung bitten wir jedoch um eine verbindliche Anmeldung mit vollständigem Namen, Adresse und Telefonnummer gebeten an:
info@singende-landschaft.de
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
von Ulrich Hagedorn | Apr. 2, 2022 | Allgemein
Seit dem 24. März findet zweimal in der Woche ein kostenfreier Sprachanbahnungskurs für Frauen im Salawo-Bürgertreff in der Dr. Heinrich-Jasper-Straße 51 statt. Aufgrund des Zuzugs vieler ukrainischer Frauen in den letzten Wochen entschied man sich im Salawo, kurzfristig einen Sprachkurs mit Kinderbetreuung zu anzubieten. Der Kurs wird vom Bundesamt für Migration und Geflüchtete gefördert und ist ein sogenannter Einstiegskurs. Die Frauen lernen die ersten Wörter und Sätze auf Deutsch. Auf diese Weise fällt Ihnen die Orientierung im Alltag in der neuen Umgebung leichter. Die Lehrerin wird während des Unterrichts von einer russisch-deutsch sprechenden Übersetzerin unterstützt. Die Strukturen des Kurskonzepts, das auch MiA = Migrantinnen einfach stark im Alltag, genannt wird, ermöglichen zudem, dass auch kleinere Ausflüge wie beispielsweise Stadtführungen und Unternehmungen möglich sind. Dadurch sollen die Frauen ihren neuen Wohnort besser kennenlernen und mehr Selbstständigkeit entwickeln. Der Kurs läuft zunächst bis Mitte Mai. Ein Anschluss-Kurs ist bereits in Planung. Weitere Informationen können gern per Mail unter salawo@awo-sz-wf.de oder telefonisch unter 05331.9846333 erfragt werden.
von Ulrich Hagedorn | März 30, 2022 | Allgemein
Gemeinsam mit den Erzieher:innen des AWO – Familienzentrums Wilhelm-Kunze-Ring in Lebenstedt haben die Kitakinder Kekse gebacken, verpackt und verkauft. Dabei wurden auch Spenden gesammelt. So kamen insgesamt fast 370 Euro zusammen, die für die Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine eingesetzt werden.
Viele Spendenmöglichkeiten
Auch Sie können helfen und spenden:
– Für die Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine in Salzgitter: IBAN DE90 2512 0510 0006 4014 00, Kontoinhaber AWO – Kreisverband SZ-WF
– Für die Unterstützung von Geflüchteten in der Region: DE60 2512 0510 0006 4000 00, Kontoinhaber AWO – Bezirksverband Braunschweig
– Für Hilfe in der Ukraine und den umgebenden Ländern: IBAN: DE83 1002 0500 0003 2211 00, Kontoinhaber AWO International
Stichwort jeweils „Nothilfe Ukraine“
von Ulrich Hagedorn | März 30, 2022 | Allgemein, AWO, Senioren
Aufgrund der Erkrankung des Kursleiters muss der für den 01.04. geplante PC-/Smartphone-Kurs für Senior:innen verschoben werden. Der neue Termin ist am 22.04.22 von 8:30 bis 12:30 h. Eine erneute Anmeldung im Salawo ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen können im Salawo, Dr. Heinrich-Jasper-Straße 51, 38304 Wolfenbüttel unter 05331.9846333 oder salawo@awo-sz-wf.de erfragt werden.
von Ulrich Hagedorn | März 24, 2022 | Allgemein, AWO, Frauen, Migration und Teilhabe
Internationaler Tag
Am 21.03.1960 wurden friedlich-demonstrierende Anhänger der südafrikanischen Befreiungsbewegung Pan Africanist Congress, die sich für die Abschaffung von diskriminierenden Passgesetzen einsetzten, von Polizist:innen beschossen.69 Menschen wurden damals getötet, weil sie sich für ihre Rechte eingesetzt hatten. 1966 erklärten die Vereinten Nationen als Gedenken an das „Massaker von Sharpeville“ den 21 März zum Internationalen Tag gegen Rassismus. Auch in Deutschland werden von Vereinen, Gruppen und Organisationen an diesem Tag Veranstaltungen, Kundgebungen und viele weitere Aktionen organisiert, um auf das Problem von Rassismus hinzuweisen und den Betroffenen und ihrem Problem ein Gesicht zu geben.Insbesondere Menschen mit dunkler Hautfarbe sind im Alltag rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Hinzu kommen häufig Erfahrungen von sogenanntem verdeckten Rassismus. Häufig werden Vorurteile nicht offen kommuniziert, sondern durch Handlungen zum Ausdruck gebracht. So machen viele beispielsweise die Erfahrung, dass sie eine Wohnung nicht bekommen, wenn der Vermieter bei der Besichtigung sieht, dass sie eine dunkle Hautfarbe haben oder sie bekommen einen Job nicht, weil sie eine Bewerbung mit Foto schicken.
Alltagsrassismus auch in Wolfenbüttel
Auch Menschen aus Wolfenbüttel sind von solchen Problemen betroffen. Eine Gruppe von afrikanischstämmigen Frauen im Salawo-Bürgertreff, einer Einrichtung des AWO Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e. V., nahmen den „Tag gegen Rassismus“ dieses Jahr zum Anlass, um ihre Wünsche für Maßnahmen gegen strukturellen Rassismus an Bürgermeister Ivica Lukanic und den stellvertretenden Bürgermeisterinnen Ghalia El Bustami und Elke Wesche, zu übergeben.Rosa Lunianguissa, die aus Angola kommt und selbst bereits seit über dreißig Jahren in Deutschland lebt, berichtete über ihre Erfahrungen mit rassistischen Anfeindungen, die sie zu Beginn ihrer Integration machen musste und heute noch machen muss. Auch ihre Kinder sind davon betroffen. Obwohl sie sich als Deutsche fühlen, werden sie häufig nur auf ihre Hautfarbe reduziert, zum Beispiel, wenn sie sich auf eine Arbeitsstelle bewerben. Sie haben schlechtere Aufstiegschancen obwohl sie sehr gute Bildungsabschlüsse besitzen.Saly Sylla aus dem Senegal, berichtet, wie lange sie schon mit ihrem kleinen Sohn nach einer Wohnung sucht. Sie bekommt immer nur Absagen, wenn sie in Vermietern mitteilt, woher sie kommt. Sie wünscht sich hierbei mehr Unterstützung von der Stadt.
Auch andere Wünsche wurden von den Frauen an die Amtsträger:innen herangetragen. So wäre es für die Frauen hilfreich, wenn Anträge und Formulare der Stadt in weiteren Sprachen übersetzt wären, wie etwa Französisch. Dadurch könnten die Frauen häufiger selbstständig Dokumente ausfüllen und wären nicht immer auf Übersetzer:innen angewiesen. Auch eine oder einen Anti-Diskriminierungsbeauftragten würden sie begrüßen, an den sie sich bei Diskriminierungserfahrungen wenden könnten.
Der Bürgermeister nahm die Liste der Frauengruppe in Empfang. Die Frauen freuten sich darüber, dass er sich mit den Forderungen auseinandersetzen werde. In einem Jahr soll Bilanz gezogen werden, ob schon etwas zum Positiven verändert werden konnte und welche Baustellen es dann noch gibt. Die Frauengruppen bedankte sich beim Bürgermeister und den stellvertretenden Bürgermeisterinnen Ghalia Boustami und Elke Wesche für ihre Anteilnahme.
von Lennart Helm | März 24, 2022 | Allgemein
Auch das AWiSTA hat sich am gestrigen Internationalen Tag gegen Rassismus an der von der IG Metall Salzgitter- Peine und dem Bündnis „Salzgitter passt auf“ ins Leben gerufenen Kundgebung am Stadtmonument Salzgitter beteiligt.

Dazu sprachen im Vorfeld in den verschiedenen Gruppen der Einrichtung die Teilnehmer*innen und Besuchern intensiv über die Themen Rassismus und über den russischen Einmarsch in die Ukraine. Die selbst gefertigten Friedenssteine, die unter Leitung der Stadtteilmutter Zeliha Cardak von Besuchern und Mitarbeiter*innen dem Thema entsprechend im AWiSTA bemalt worden sind, wurden am gestrigen Tag mitgenommen. Während einer Mitmach- Aktion entstand aus diesen und hunderten anderen Steinen ein Mosaik vor der Bühne, das das Wort FRIEDEN bildete. Gülcan Dia, Koordinatorin des AWiSTA: „Der Stein ist für uns als Team ein Symbol des starken Zusammenhalts. So herrlich verschieden wie die Steine sind, sind auch wir Menschen in Salzgitter und auf der ganzen Welt.“ Und Ismahen Ben Abdallah, Regionalkoordinatorin des Projektes „Eltern Talk“ in Salzgitter ergänzt: „und genau DAS ist es, was so bereichernd ist an unserer bunten Stadtgesellschaft… wenn wir es zulassen und anerkennen, dass es keine Fremden und Einheimischen gibt, sondern einfach nur Menschen.“ Und in diesem Sinne beendete auch Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel seine Rede auf der gestrigen Kundgebung mit dem Zitat „Imagine all the people living life in peace… „aus „Imagine“, dem Popsong von John Lennon.