Kleine Osterfeier im Willkommenscafé für Ukrainerinnen und Ukrainer

Kleine Osterfeier im Willkommenscafé für Ukrainerinnen und Ukrainer

Da orthodoxe Christen das Osterfest ein paar Tage später als deutsche Christen feiern, wurde im Willkommenscafé für Ukrainerinnen und Ukrainer im Salawo nachträglich mit den ukrainischen Besucherinnen und Besuchern ein kleines Osterfest gefeiert. Zu einem typischen ukrainischen Osterfest gehören neben dem traditionellen Osterbrot aus Hefeteig, dem sogenannten „Paska“ oder „Kullitsch“, auch hart gekochte Eier, die mit Zwiebelschalen gefärbt werden. Gemeinsam ließen es sich die Besucherinnen und Besucher beim Willkommenscafé schmecken und tauschten sich über die Unterschiede der Osterbräuche in Deutschland und der Ukraine aus.

Das Willkommenscafé ist ein Angebot für Ukrainerinnen und Ukrainern, die im Stadtteil Auguststadt, Groß Stöckheim und westlichen Ringgebiet in Wolfenbüttel wohnen. Auch Ehrenamtliche, welche die Geflüchteten bei ihrer Integration unterstützen möchten, sind dabei willkommen. Das Angebot findet jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr, parallel zur Ukrainisch-Sprechstunde, mit Kinderbetreuung im Salawo statt.

Weitere Informationen über das Willkommenscafé und die Ukrainisch-Sprechstunde können per Mail über salawo@awo-sz-wf.de erfragt werden

Friedensbotschaften aus dem AWiSTA

Friedensbotschaften aus dem AWiSTA

Wir wissen, dass wir mit diesen Botschaften keinen Krieg und andere Gräueltaten verhindern oder beenden können, aber es war und ist uns wichtig, dem Ganzen eine Stimme zu geben, dem Entsetzen, dass uns alle ergriffen hat, etwas entgegen zu setzen und unserer Hoffnung, unseren Träumen von einer Welt ohne Krieg und Gewalt, Ausdruck zu verleihen.

Jede / jeder von uns hat seine eigenen Bewältigungstrategien, um mit so etwas Unfassbarem und Schrecklichem wie einem Krieg und dem, was Menschen anderen Menschen antun, klar zu kommen.

Wir aus dem AWiSTA und Ü24 sind sehr gerne dem Aufruf von TV38 gefolgt und haben bei der kurzfristig angelegten Aktion, den grauenvollen und schrecklichen Bildern aus der Ukraine ewas Positives und Hoffnungsvolles entgegenzusetzen, mitgewirkt.

https://fb.watch/cla2h_nZNR/

Dabei sollte es jedoch nicht bleiben. Denn die Menschen, die derzeit zu uns kommen, brauchen uns jetzt und jede Einzelne, jeder Einzelne von uns kann etwas tun. Sei es die Menschen ganz konkret anzusprechen, ihnen freundlich und offen zu begegen, Hilfe bei der Orientierung in Salzgitter anzubieten oder eben auch sich an Mahnwachen zu beteiligen, Geld- und Sachspenden zur Verfügung zu stellen oder vieles mehr.

Text: Birgit Hynek

Foto: Rudolf Karliczek

 

Internationaler Tag gegen Rassismus – Frauen übergaben ihre Wünsche für weniger Rassismus im Alltag

Internationaler Tag gegen Rassismus – Frauen übergaben ihre Wünsche für weniger Rassismus im Alltag

Internationaler Tag

Am 21.03.1960 wurden friedlich-demonstrierende Anhänger der südafrikanischen Befreiungsbewegung Pan Africanist Congress, die sich für die Abschaffung von diskriminierenden Passgesetzen einsetzten, von Polizist:innen beschossen.69 Menschen wurden damals getötet, weil sie sich für ihre Rechte eingesetzt hatten. 1966 erklärten die Vereinten Nationen als Gedenken an das „Massaker von Sharpeville“ den 21 März zum Internationalen Tag gegen Rassismus. Auch in Deutschland werden von Vereinen, Gruppen und Organisationen an diesem Tag Veranstaltungen, Kundgebungen und viele weitere Aktionen organisiert, um auf das Problem von Rassismus hinzuweisen und den Betroffenen und ihrem Problem ein Gesicht zu geben.Insbesondere Menschen mit dunkler Hautfarbe sind im Alltag rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Hinzu kommen häufig Erfahrungen von sogenanntem verdeckten Rassismus. Häufig werden Vorurteile nicht offen kommuniziert, sondern durch Handlungen zum Ausdruck gebracht. So machen viele beispielsweise die Erfahrung, dass sie eine Wohnung nicht bekommen, wenn der Vermieter bei der Besichtigung sieht, dass sie eine dunkle Hautfarbe haben oder sie bekommen einen Job nicht, weil sie eine Bewerbung mit Foto schicken.

Alltagsrassismus auch in Wolfenbüttel

Auch Menschen aus Wolfenbüttel sind von solchen Problemen betroffen. Eine Gruppe von afrikanischstämmigen Frauen im Salawo-Bürgertreff, einer Einrichtung des AWO Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e. V., nahmen den „Tag gegen Rassismus“ dieses Jahr zum Anlass, um ihre Wünsche für Maßnahmen gegen strukturellen Rassismus an Bürgermeister Ivica Lukanic und den stellvertretenden Bürgermeisterinnen Ghalia El Bustami und Elke Wesche, zu übergeben.Rosa Lunianguissa, die aus Angola kommt und selbst bereits seit über dreißig Jahren in Deutschland lebt, berichtete über ihre Erfahrungen mit rassistischen Anfeindungen, die sie zu Beginn ihrer Integration machen musste und heute noch machen muss. Auch ihre Kinder sind davon betroffen. Obwohl sie sich als Deutsche fühlen, werden sie häufig nur auf ihre Hautfarbe reduziert, zum Beispiel, wenn sie sich auf eine Arbeitsstelle bewerben. Sie haben schlechtere Aufstiegschancen obwohl sie sehr gute Bildungsabschlüsse besitzen.Saly Sylla aus dem Senegal, berichtet, wie lange sie schon mit ihrem kleinen Sohn nach einer Wohnung sucht. Sie bekommt immer nur Absagen, wenn sie in Vermietern mitteilt, woher sie kommt. Sie wünscht sich hierbei mehr Unterstützung von der Stadt.
Auch andere Wünsche wurden von den Frauen an die Amtsträger:innen herangetragen. So wäre es für die Frauen hilfreich, wenn Anträge und Formulare der Stadt in weiteren Sprachen übersetzt wären, wie etwa Französisch. Dadurch könnten die Frauen häufiger selbstständig Dokumente ausfüllen und wären nicht immer auf Übersetzer:innen angewiesen. Auch eine oder einen Anti-Diskriminierungsbeauftragten würden sie begrüßen, an den sie sich bei Diskriminierungserfahrungen wenden könnten.

Der Bürgermeister nahm die Liste der Frauengruppe in Empfang. Die Frauen freuten sich darüber, dass er sich mit den Forderungen auseinandersetzen werde. In einem Jahr soll Bilanz gezogen werden, ob schon etwas zum Positiven verändert werden konnte und welche Baustellen es dann noch gibt. Die Frauengruppen bedankte sich beim Bürgermeister und den stellvertretenden Bürgermeisterinnen Ghalia Boustami und Elke Wesche für ihre Anteilnahme.

Spenden Sie für die Opfer des Krieges: hier in der Region oder in der Ukraine!

Spenden Sie für die Opfer des Krieges: hier in der Region oder in der Ukraine!

Helfen Sie aus der Ukraine Geflüchteten in unserer Region! Der AWO-Bezirksverband Braunschweig hat dafür ein Spendenkonto eingerichtet:
DE60 2512 0510 0006 4000 00
Verwendungszweck: Nothilfe Ukraine

oder über Paypal: einfach hier klicken.

Unsere Solidarität gilt den Kindern, Frauen und Männern in der Ukraine!

Wenn Sie für die Opfer des Krieges in der Ukraine spenden möchten, verwenden Sie dieses Formular von AWO-International:https://www.awointernational….penden-helfen/online-spenden/

Solidarität mit der Ukraine

Solidarität mit der Ukraine

Wir sind tief bestürzt über den völkerrechtswidrigen Angriff der russischen Armee auf die Ukraine und die absehbaren verheerenden humanitären Folgen für Kinder, Frauen und Männern in der Ukraine.
Über den großen solidarischen Zuspruch für die ukrainische Bevölkerung aus der AWO freuen wir uns sehr. AWO International sondiert aktuell gemeinsam mit der Volkshilfe Österreich Maßnahmen für die akute Nothilfe vor Ort.

So können Sie helfen:
Spenden Sie für die Nothilfe Ukraine und nutzen Sie das Spendenkonto von AWO International:

Spendenkonto:

IBAN: DE83 1002 0500 0003 2211 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine

Zeigen Sie Ihren Protest gegen diesen verbrecherischen Angriffskrieg in den sozialen Medien, in Postkarten und Briefen an die russische Botschaft und bei Demonstrationen und Mahnwachen. AWO steht geschlossen und solidarisch hinter den Kindern, Frauen und Männern in der Ukraine. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Solidarität!

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